"Allianz für Allgäu-Oberschwaben" begrüßt Ablehnung des Biosphärengebiets

Die Allianz für Allgäu-Oberschwaben zeigt sich erleichtert über die Entscheidung des Prozessvorstands über die Beendigung des Prüfprozess in der Region, dass die Einrichtung eines Biosphärengebiets mehrheitlich ablehnt.

Die Allianz sieht sich in ihrer Position bestätigt, dass die Nachteile eines solchen Großschutzgebiets die potenziellen Vorteile für Allgäu und Oberschwaben überwiegen. „Wir sind überrascht, aber vor allem erleichtert über dieses klare Votum“, kommentiert Michael Fick, der Sprecher der Allianz. „Unsere Argumente haben überzeugt. Die spezifischen Gegebenheiten unserer Region erfordern andere, flexiblere Ansätze als die eines Biosphärengebiets. Wir bestimmen unsere Entwicklung auch in Zukunft selbst in der Region.“

Die Allianz kritisiert den vorangegangenen Prozess, der die Diskussionen auf ein kompromissloses „Ja oder Nein zur Biosphäre“ reduziert habe. Das nun erfolgte „Nein“ bewertet die Allianz jedoch nicht als verpasste Chance, sondern als Gewinn an Handlungsfreiheit für die regionale Entwicklung.

„Wir haben keine Chance vertan, sondern die Vielfalt der Chancen erhöht“, so Franz Schönberger, Vorsitzender der Allianz. „Die Allianz für Allgäu-Oberschwaben wird bestehen bleiben. Wir werden unsere konstruktive Arbeit aufbauend auf den regional bestehenden Strukturen fortsetzen und uns weiterhin engagieren – nun ohne die Einschränkungen eines Großschutzgebiets und mit dem bestehenden Vertrauen in der Bevölkerung.“

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Webseite Biosphäre Oberschwaben

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